Besuch beim Sende- Funkmuseum Königs Wusterhausen

Es gibt eine ganze Reihe von Radiomuseen in Deutschland - einige habe ich unter den Links aufgeführt -. Anläßlich der Jahreshauptversammlung der GFGF am 25.05.2002 hatte ich Gelegenheit zu einem Besuch beim Sende- Funkmuseum Königs Wusterhausen. Ich war so beeindruckt von dem was dort geleistet worden ist, daß ich hier ein paar Fotos zeigen möchte.

Im Förderverein Sender Königs Wusterhausen e.V. haben sich Rundfunkbegeisterte unterschiedlichster Herkunft zusammengefunden. Es sind ehemalige Mitarbeiter der Sendestelle ebenso Mitglied wie Weinhändler oder Diplompädagogen. Sie alle vereint ein Ziel - die Bedeutung des Sendestandortes Königs Wusterhausen innerhalb der Geschichte des deutschen Rundfunks nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.


Unser fachkundiger Führer war Peter Manteuffel.



Viele Gebäude aus Wilhelminischer Zeit sind erhalten, wie das Relief über der Tür im Bild rechts zeigt. Von den ursprünglich sieben Antennenmasten steht noch einer. Beeindruckend die drei Fundamente des Zentralmasten, die noch teilweise vorhanden sind.




Grafiktafeln, Modelle und Sammelstücke geben einen guten Überblick über die Funkgeschichte und den Standort Königs Wusterhausen.



Ein Kurzwellen-Sender von Lorenz, eine 250kW-Senderöhre, der betriebsbereite 1000-PS-Dieselgenerator der Firma Deutz, alles in sehr gutem Zustand.





Der "Köpeniker 100kW-Mittelwellensender", ist vollständig aufgebaut worden.





Der Besuch hat sich gelohnt, die dunklen Wolken konnten uns nichts anhaben. Vielen Dank für die geleistete Arbeit und alles Gute für die Zukunft!

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Eingestellt 26.05.2002, zuletzt geändert: 29.01.2015