Aus unseren Treffen

Was uns auf unseren regelmäßigen Treffen so beschäftigt hat, wo wir Probleme haben und auch über besondere Ereignisse, an denen wir beteiligt waren, berichten wir hier. Vor allem kommt unser Radiofreund Krystian immer wieder mit neuen Problemen, Ideen und Lösungen.

  1. Erneut Spulengüte
  2. Neues vom Club - "Offener Himmel"
  3. 175tes Treffen des "Radioclub Braunschweig"
  4. Botschafter, Batterie-Zweikreiser und mehr
  5. Neue Literatur - Audion Eigenbau?
  6. Bandfilterabgleich und mehr...
  7. Saba WN2
  8. RBZ, KW-Empfänger des "D-Day"
  9. 150. Radiostammtisch Fallersleben
  10. FG-Redakteur zu Besuch
  11. "Wie gut kann ein Detektor sein?"
  12. "Warum Telefunken-Röhren?"
  13. Lautsprecherreplik, Röhrenprüfung
  14. Bericht in polnischem "CQDL"
  15. Wie prüft man einen Elko?
  16. 102tes Treffen des "Radioclub Braunschweig"
  17. 100tes Treffen des "Radioclub Braunschweig"
  18. Polnischer DKE, Holländischer "Heinzelmann"
  19. Radio Okerwelle
  20. Eckart Etzold zeigt seltene Fernseher!
  21. Besuch aus Polen
  22. Zur Homepage

Erneut Spulengüte

Die Spulengüte kann von besonderer Bedeutung sein. Mit Spulen hoher Güte lassen sich z.B. mit einem Einkreiser wegen der besseren Trennschärfe auch mehrere Sender trennen.
Dieter besitzt einen Gütermesser von Hawlet Packard hp 4342a, den er auf unserem Treffen am 30.04.2017 vorgestellt hat.
Das Gerät kann noch mehr. Dieter hat einen Schwingkreis aufgebaut, bei dem der Abstand der Kondensatorplatten präzise eingestellt werden kann. Damit können auch die Verluste/Dielektrizitätskonstante von Folien gemessen werden.
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Neues vom Club - "Offener Himmel"

Vor einiger Zeit kam das Staatstheater Braunschweig auf uns Radiofreunde zu mit der Bitte, 300 Radios zur Verfügung zu stellen. Ich konnte auch dazu beitragen und hatte damit die Ehre an der Premiere des Schauspiels "Offener Himmel" teilzunehmen, bei dem die Radios die Bühne zierten.
Aber es gibt auch wieder vieles aus unserem Clubtreffen zu berichten. Highlight war ein extrem seltenes tragbares Funkgerät der Fa. Huber und Brendel.
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175. Treffen des "Radioclub Braunschweig"

Seit ziemlich genau 15 Jahren treffen wir uns regelmäßig. Am 28. Januar hatten wir unser 175. Treffen. Das Interesse an unserem Hobby hat nicht nachgelassen. Wir konnten in den Jahren sogar junge Freunde für unser Hobby gewinnen.
Auch die Braunschweiger Zeitung interessiert sich für uns.
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Botschafter, Batterie-Zweikreiser und mehr

Die Weihnachtspause war nur kurz. Anfang 2015 gab es wieder viel Diskussionsstoff, und natürlich hatte Krystian wieder neue Ideen. Ein Radiofreund beschäftigte sich damit, einen Loewe "Botschafter" zu restaurieren. Krystian wollte wissen, ob man einen Röhren-Zweikreiser mit einer Batteriespannung von 4,5V realisieren kann. Und immer wieder besuchen uns "neue" "alte" Freunde.
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Neue Literatur - Audion Eigenbau?

Die Anzahl der Teilnehmer an unserem Treffen am 27. November 2014 war mit 17 Radio- und Funkfreunden eine der höchsten. Ich habe neue Literatur erhalten, u.a. einen seltenen Band "50 Jahre Lorenz". Diskutiert wurde über ein Audion mit NF-Stufe, ob das Gerät aus kommerzieller Fertigung stammt, oder ein Eigenbau ist. Die Einzelteile stammen aus der Zeit vor 1930.
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Bandfilterabgleich und mehr...

Auf unserem Treffen am 29.05.2014 haben wir uns wieder etwas intensiver mit der Meßtechnik beschäftigt. Krystian hat bei einer anderen Gelegenheit vorgeführt, wie man mit Meßsender und HF-Voltmeter Bandfilter abgleicht.
Ein weiteres Thema: Wie gut waren die UKW-Vorsätze der 1950er Jahre?
Was kann man mit einem Signalverfolger anfangen?
Zum Schluß eine Frage: Sind MP-Kondensatoren "unkaputtbar"?
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Unbekannter Saba-Empfänger: WN2

Auf unserem Treffen am 27.03.2014 brachte Rolf, DL5AAU, einen Saba-Empfänger mit, über den in Händler-Katalogen und den vorhandenen Schaltplänen nichts zu finden war. Wir haben lange diskutiert. Nach dem Design stammt das Gerät aus der Zeit um 1930. Der Schaltplan im Deckel weist darauf hin, dass das Gerät tatsächlich von Saba hergestellt wurde. Allerdings gab es damals den Spulenkörper noch nicht, der erstmals im Volksempfänger verwendet wurde.
Es handelt sich wohl um den Saba WN2. Fotos von dem Gerät sind im Internet nicht zu finden. Das Gerät würde dann 1929/30 hergestellt und nach 1933 umgebaut worden sein.


KW-Empfänger RBZ

Unser Radiofreund Siegfried hat einen Kurzwellenempfänger "RBZ" erworben.
Der Empfänger diente den Kommandeuren der Landungstruppen im 2. Weltkrieg in der Normandie. Er wurde später auf andere KW-Bereiche umgestellt und diente den Kämpfern in der Resistance in Frankreich.


150. Radiostammtisch Fallersleben

Unsere Freunde aus Wolfsburg/ Fallersleben nehmen regelmäßig an unseren Sammlertreffen teil. Deshalb sind wir gern der Einladung zum 150. Radiostammtisch am 17.11.2012 nach Fallersleben ins Brauhaus gefolgt. Aus Braunschweig waren wir zu viert.
Dr. Hanspeter Ruschepaul begrüßte die Teilnehmer und hieß uns willkommen. Grußworte in
Versform zu "20 Jahre Radiostammtisch" hatte Grietje Credé verfaßt. Hanspeter Ruschepaul rief den Stammtisch 1992 ins Leben, bis heute ist er dabei. „Er ist die Seele des Stammtischs“, betont Jürgen Klinner.

Die Presse zeigte sich sehr interessiert, vertreten waren die Wolfsburger Allgemeine Zeitung und die Wolfsburger Nachrichten.

Vor und nach dem Mittagessen führte uns Michael in die Satellitentechnik ein. Er betreibt eine technisch aufwändige Anlage mit mehren Spiegeln und diversen Empfängern.Von Nordkorea bis in die USA ist die Reichweite. Mich interessierte das sehr massive Fundament für den 1,80-m-Spiegel. Das Fundament enthält 1 Kubikmeter Beton. Der Mast ist obendrein noch abgespannt. Grund für ein so massives Fundamnt ist die Forderung, dass sich der Spiegel bei seiner Größe bei Wind nur sehr wenig bewegen darf.
Es gibt bundesweit nicht allzu viele Freunde dieser Technik. Sie treffen sich regional.

Vielen Dank für die schöne Veranstaltung. Wir bleiben weiterhin in engem Kontakt und wünschen der Runde ein langes Leben! Presseberichte siehe unter Presse-Echo


GFGF-Redakteur besucht uns

Am 20. April 2012 nahm der Redakteur der Funkgeschichte (FG, Mitteilungsblatt der GFGF), Peter von Bechen (erstes Bild links, rechts bin ich), an unserem Treffen teil. Wir haben den Termin ausnahmsweise vorverlegt. Er steht in engem Kontakt zu Krystian. Wir nutzten die Gelegenheit, mit ihm über die Gestaltung der FG und natürlich über viele gemeinsame Erfahrungen und Erlebnisse in Verbindung mit unserem Hobby zu sprechen.
Am Rande notiert: Wir haben keine Nachwuchsprobleme. Wir haben wieder eine neues Mitglied in unserem "Radioclub Braunschweig": Drittes Bild, Mitte.


Wie gut kann ein Detektor sein?

In einem der vorigen Treffen brachte einer unserer Radiofreunde einen selbstgebautes Radio mit, dessen Empfindlichkeit nicht zufriedenstellend war. Die Spulen waren auf einem Ferritstab angeordnet. Krystian hat sich mit dem Empfänger näher beschäftigt und sich Gedanken über die Anordnung der Spulen auf dem Ferritstab sowie über Spulengüten allgemein gemacht.

Auf unserem Treffen am 23.02.2012 hat Krystian ein Testchassis vorgestellt, mit dem er vorgeführt hat, wie die Trennschärfe eines Detektor-Empfängers so gesteigert werden kann, dass am Abend mehrere Sender nebeneinander empfängen werden können. Zur Vorführung war dem Detektorempfänger ein Messverstärker nachgeschaltet (4. Bild).

Besteht der Detektor-Empfänger nur aus einem Schwingkreis an den die Antenne angekoppelt ist und von dem es auch direkt auf den Detektorkristall geht, dann ist die Trennschärfe sehr schlecht. Die Antenne bedämpft den Schwingkreis. Die Trennschärfe wird wesentlich verbessert, wenn man die Antenne über eine Schwenkspule ankoppelt. Ein weiterer Schritt ist, den Detektor-Kristall über eine Auskopplungsspule anzukoppeln. So erreicht man die optimale Trennschärfe. Es kommt hinzu, dass die Wabenspulen eine Güte von 300 haben.

All diese Anordnungen lassen sich per Schalter und Umstecken auf dem Testchassis einstellen. (5. Bild)

Links das Testchassis. Rechts auf dem Chassis die drei Wabenspulen. Bedient wird der Abstimmknopf des Schwingkreises, Mit dem Drehko vorn läßt sich die Antenne anpassen.

Ein weiteres Problen. Ein Radiofreund brachte ein Chassis des "Imperial J 6012 W" mit. Empfang in AM sehr schwach; In FM kein Empfang, Die Röhren sind in Ordnung. Am gleichen Abend konnten wir den Fehler nicht finden. Später stellte sich nach einigen rauchenden Widerständen heraus, dass in dem Pertinax-Sockel der ECH 81 die Anschlüsse der Anode und des benachbarten Heizfadens Masseschluß hatten. Nun folgt die mühsehlige Arbeit, den Röhrensockel gegen einen keramischen Sockel auszutauschen.

Hier noch eine Episode am Rande: Krystian hält die Glasglocke eines Vorkriegstelefons in der Hand. Ein Radiofreund wollte damit ab Hannover nach Hause fliegen. Bei der Gepäckkontrolle fiel die Glocke auf und wurde argwöhnisch beäugt und per Sprengstoffhund abgetastet. "Was ist das für ein Sprengkörper mit Dreheinrichtung und Anschlußdrähten?" Bei der weiten Untersuchung des Gepäcks tauchten 4 D-Röhren auf: "Was sind das für Ampullen? Sie wissen doch, dass Flüssigkeiten nicht mitgenommen werden dürfen!!! - Es sind Radioröhren, in denen nicht einmal Luft ist! - Großes Erstaunen!. Mehr dazu in einem der nächsten Hefte der Funkgeschichte!

Warum Telefunken-Röhren?

Verstärkerbauer legen besonderen Wert auf die Verwendung von Telefunken-Röhren. Das betrifft insbesondere die ECC83, die EL84 und die EL34, aber auch andere. Warum? Was ist anders an den Röhren?
Sollten die Röhren besondere Eigenschaften haben, dann müßte man das meßtechnisch erfassen können. - Eine Frage an Krystian Kryska:

Krystian hat 9 neue ECC83 untersucht. Bei der Telefunken-Röhre oben links waren wir uns nicht ganz sicher, ob sie wirklich neu ist.

Unten die Meßergebnisse. In der Telefunken-Röhre sind zwar beide Systeme schön symmetrisch, aber den geringsten Gitterstrom hat die chinesische Röhre (Nr.8): Der Gitterstom ist verantwortlich für das Verstärker-Rauschen.

Das Ergebnis ist sicherlich nicht repräsentativ. Krystian will nun eine Meßserie auflegen. Mal sehen...


Lautsprecherreplik, Röhrenprüfung

Auf unserem Treffen am 24.06.2010 hatten wir zwei Themen.
Krystian hat ein neues Projekt: Einen Lautsprecher für Vorkriegsradios herzustellen, der für Röhren mit verschiedenen Außenwiderständen geeignet ist.
Ferner erläuterte uns Roland, was man aus einer gebrauchten Röhre über ihre Vorgeschichte ablesen kann.

Lautsprecher: Das erste Problem ist, eine Firma zu finden, die Ausgangsübertrager mit den benötigten Werten für Außenwiderstände der üblichen Endröhren und einer Sekundärwicklung von 4 Ohm kostengünstig herstellen kann. Das zweite Problem ist, eine Tischlerei zu finden, die die Gehäuse herstellt. Krystian hat die Probleme gelöst und stellt und zeigt uns die Bauteile.
Übrigens ein Hinweis:
Um die Impedanz einer Wicklung eines Trafos zu messen, muß man die Wicklung auf der anderen Seite mit einem entsprechenden Widerstand belasten (Bild 2).

Röhrengeschichte: Was sagt uns eine gebrauchte Röhre über ihre Vorgeschichte?
Langjährige Erfahrungen auf diesem Gebiet hat Roland Vogt. Aus einer zufällig den Radiofreunden zur Verfügung gestellten Kiste mit P-Röhren hat Roland über die Vorgeschichte der Röhren einiges abgelesen: In was für einem Gerät war die Röhre eingesetzt? Woran ist sie "gestorben" usw... Dies wäre sicherlich mal ein Thema für eine Publikation.


Bericht in polnischem "CQDL"

Über die Besuche unserer polnischen Freunde in Braunschweig und auf der Interradio 2009 gab es im polnischen "CQDL" einen ausführlichen Bericht.
Man beachte die Bildlegenden!


Neues Problem: Wie prüft man einen Elko?

Vor langer Zeit hatte ich ein Problem mit einer defekten Zündkerze. Ich kauft eine neue, setzt diese ein und das Auto lief immer noch nicht. Was war los? Auch die neue Zündkerze war defekt. So was passiert auch mit Radiobauteilen.

Hier ein Bericht von Krystian Kryska:
Sein -alter- Fernseher brummte. Es galt also, Elkos zu prüfen. Ursache mußte ein blauer Elko sein, 100 My, Maße: Ca 10mm hoch, 10mm Durchmesser. Nach allen üblichen Meßverfahren war er einwandfrei. Kapazität und Leckstrom waren ok. Trotzdem war der Kondensator defekt, wie sich nach vielen weiteren Tests herausstellte.

Die Fakten:
Die üblichen Meßgeräte verwenden zur Prüfung Impulse bei niedriger Spannung, um Kapazität und Leckstrom zu bestimmen. Das Ergebnis muß aber nicht ausreichen, um die Brauchbarkeit des Kondensators zu belegen. Für Siebzwecke kann er ja noch gut sein, aber wenn es sich um die Übertragung von Wechselströmen handelt, dann reicht diese Meßmethode offenbar nicht aus.
Krystian hatte ein weiteres Meßgerät, mit dem die Kapazität über einen kontinuierlichen Wechselstrom gemessen wird. Hier ergab sich eine Kapazität statt der 100My von nur noch 6,8My (Siehe Bild), also ein sehr hoher kapazitiver Widerstand! Ein anderer Kondensator mit guten Werten beseitigte den Brumm!

Fazit: Beim Einsatz von "NOS"-Elkos muß man also aufpassen, ob diese wirklich noch für den vorgesehenen Zweck brauchbar sind, auch wenn die üblichen Meßverfahren dies erwarten lassen.


102tes Treffen des "Radioclub Braunschweig" am 29.10.2009

Im Hinblick auf die kommende Interradio hatte Krystian Kryska seine polnischen Freunde zu unserem Treffen mitgebracht. Ich habe mich aber auch sehr gefreut, unsere Freunde aus Fallersleben und Helmstedt zu begrüßen. Im folgende Bild sind alle Radiofreunde auch Funkamateure: Von links: Bogdan, SP3LD; Seine Tochter Katarzyna, SP3NUY; Eckart, DJ3JD; Klaus, DL6CY; Thomas, DB6OE. Mehr hier:


100tes Treffen des "Radioclub Braunschweig"

Das Jubiläum haben wir mit einer Grillparty am 27.08.2009 gefeiert. Meine Geschichte kann man oben unter "Hobby Röhrenradio" auf meiner Homepage nachlesen. So etwa 1995 traf ich Herrn Ebeling. Er war damals Redakteur der Funkgeschichte, FG, der Mitgliederzeitung der GFGF. Ich kannte Herrn Ebeling aus meiner früheren Berufstätigkeit in der Physikalisch Technischen Bundesanstalt in Braunschweig. Er machte mich auf die GFGF aufmerksam. Leider verstarb er kurz nach unserem Wiedersehen. In der Folgezeit traf ich ab und zu auf Flohmärkten Radiofreunde aus Braunschweig und Umgebung. Es kam die Idee auf, sich zum Erfahrungsaustausch zu treffen. Unser erstes Treffen war am 22.01.2001. Heute hatten wir unser hundertstes Treffen. Seit vielen Jahren treffen wir uns in meinem "Clubraum". Mehr hier:

Es war ein schöner Sommerabend.


Polnischer DKE, Holländischer "Heinzelmann"

An unserem 99. Treffen am 30.07.2009 gab es wieder mindestens zwei "Highlights"! Aufgrund der Presseberichte über unseren "Radioclub" meldete sich ein Besitzer eines "DKE 38" und bat um Hilfe, das Gerät instand zu setzen. Es fand sich auch einer unserer Radiofreund hierzu bereit.
Bei genauerer Betrachtung des Gerätes stellten sich einige Besonderheiten heraus. Hier die Bilder:

Es handelt sich hier um ein Gerät aus polnischer Produktion von der Fa. IKA-Radio. Krystian Kryska wußte einiges darüber zu berichten. So ist z.B. der Lautsprecher mit einem speziellen Magneten ausgerüstet und zum Schutz vor Staub und Metallspäne mit Stoff umhüllt. Auf der Platine findet man weitere Besonderheiten.

Von einer ganz besonderen Aktion konnte wieder Krystian Kryska berichten. In Holland gab es nach dem zweiten Weltkrieg ein Notradio, ähnlich wie in Deutschland den "Heinzelmann" von Grundig. In Deutschland ist der Original-Heinzelmann zwar ein gesuchtes Sammlerobjekt, aber keine besonderer Rarität. Ganz anders in Holland. Dort sind zwar noch die technischen Beschreibungen vorhanden, aber es gibt kein funktionsfähiges Gerät. Also hat Krystian Kryska anhand der Unterlagen eine Replik erstellt, die nun in Holland nachgebaut werden soll. Es handelt sich auch um ein Rückkopplungaudion, allerdings mit 90er Batterieröhren:


Radio Okerwelle

Am 24.06.2009 um 20:00 Uhr gab es in der Okerwelle, 104,6MHz, eine Sendung "85 Jahre Amateurfunk in Braunschweig". Die Sendung dauerte eine Stunde. Gespächsteilnehmer waren DJ3JD, DB6OI und DL8TA. Hier die Textbeiträge (Länge etwa 20min):
okerwelle.zip 33MB!
Ich stelle gern eine CD mit den Musikbeiträgen zur Verfügung und bitte hierfür um Anruf oder eMail.


Eckart Etzold zeigt seltene Fernseher!

Es ist Ferienzeit und Eckart Etzold hatte Zeit, uns bei einem unserer regelmäßigen Treffen zu besuchen. Er führte vor uns am 26.06.2009 zwei besonders seltene Fernsehgeräte vor:

Dieser unscheinbare batteriebetriebene Farbfernseher ist eine absolute Rarität. Es ist ein Sony. Bildröhre ohne Schattenmaske mit nur einer Kathode! Das Gerät wurde wegen schlechter Elkos zurückgezogen. In Europa gibt es davon nur drei funktionsfähige Geräte. Es ist also seltener als manch deutscher Fernseher aus der Vorkriegszeit.
Dies ist der erste transistorisierte Fernseher. Modell H-2010 von Philco, USA, Baujahr 1959. Die Bildröhre steht senkrecht und das Bild wird über eine Linse nach vorn projeziert. Es kann also nur eine Person das Bild sehen!

Übrigens: Wer die obigen Bilder genau betrachtet hat, der wird links ein kleines Gerät gesehen haben. Auch das ist etwas ganz Besonderes: Eckart Etzold hat sich in den USA einen Bildgenerator erstellen lassen, der Testbilder für alle gängigen Fernsehnormen liefert, auch für Nipkow-Fernseher und sogar in Farbe!


Besuch aus Polen

Am 31. Mai 2007 hatten wir Besuch von einem polnischen Sammler, einem Freund von Krystian Kryska. Er stellte uns seine Sammlung vor. Ferner habe ich eine größere Röhrensammlung übernommen, die von unseren Freunden unter die Lupe genommen wurde. Einige Exemplare wechselten auch den Besitzer.

Wie immer wurden dann bei Würstchen und Getränken viel diskutiert. Hier einige Bilder:

Beim Eintreffen der Freunde wird erstmal in den Unterlagen recherchiert.

Ein Freund hat ein Gerät mitgebracht. Lohnt die Restaurierung?

Der Sammler aus Polen zeigt Fotos von seiner Sammlung.

Diskussion bei Mettbrötchen, Würstchen und polnischem Bier.


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Zuletzt geändert: 15.02.2016